Den Betrieb des Vorkindergartens, der Kindertagesstätte kann man sich bereits vorstellen, wenn man durch die Räume des neuen Kinderhauses in der Loubastraße schlendert.
Im neuen Kinderhaus sollen Kinder von 0 bis 6 Jahren betreut werden. Neuland für die Erzieherinnen und auch für die Kinder. Ebenso wie die offene Arbeit, die gemäß neuem Bildungsplan hier erprobt werden soll.
Außerdem wird eine separate Kinderküche einzurichten, die täglich mit den Kindern genutzt werden kann. Im ersten Stock soll ein Elternraum entstehen. Und ein Geburtsvorbereitungskurs soll im Kinderhaus ebenfalls angeboten werden.
Das neue Kinderhaus wird gleichzeitig Platz in den beiden anderen Treburer Kindergärten schaffen. In der „Pusteblume“ steht den Kindern seit Jahren kein Bewegungsraum zur Verfügung, ein Raum, der besonders in der Winterzeit am dringendsten gebraucht wird. Bald werden sie diesen Raum wieder nutzen können. Im „Tannenweg“ wird ein bald frei werdender Gruppenraumzum Intensivraum umgewidmet.
Zum Richtfest begrüßten außer Bürgermeister Jürgen Arnold, auch Astrid Plahuta als Leiterin des Projektes „Kinder in Trebur“ (KinT) und Horst Staengle als Vorsitzender der Gemeindevertretung die zahlreichen Gäste. Nicht nur die am Bau Beteiligten, sondern auch Eltern waren mit ihren Kindern zum Richtfest gekommen.
Auch die künftige Leiterin des Kinderhauses Ulrike Prinzisky, die heute als Leiterin des Kindergartens „Kleine Welt“ arbeitet, stellte sich vor.
Armin Borngesser rief als verantwortlicher Zimmermann den Richtspruch vom Dach des Hauses.
Und Architekt Roland Lorenz bedankte sich bei allen am Bau Beteiligten. Er ist verantwortlich für die Objekt- und Bauüberwachung und hatte mit seinem Büro das zweistöckige Gebäude samt rundem Turm, großen Räumen und interessanten Ein- und Ausblicken, das bereits im Rohbau Atmosphäre ausstrahlt, geplant. Ob Kreativraum, Bewegungsraum, Sinnesraum und Gruppenräume, man darf gespannt sein, was in diesem Haus in der nächsten Zeit entstehen wird. |
„Zimmermann Armin Borngesser (links) rief den Richtspruch vom Dach des Kinderhauses und der für Planung und Bau verantwortliche Architekt Roland Lorenz bedankte sich bei den am Bau beteiligten Firmen und Verwaltungsmitarbeitern.“ |