Auftaktveranstaltung am 25. Oktober 2001
in der TV Sporthalle Trebur
Plakate und Zeitungsmeldungen kündigten sie an: die Auftaktveranstaltung für das Projekt KinT. Und es kamen viele: Etwa 170 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg in die Halle des "TV Trebur".
Schon bevor die Veranstaltung richtig begonnen hatte, fanden sich viele kleine Gruppen von Interessierten zusammen, die ihre Erwartungen austauschten und - das ist für Trebur typisch - sich freuten, einander wieder einmal zu treffen.
Eröffnet wurde der Abend von Bürgermeister Jürgen Arnold, der kurz die Geschichte von KinT umriss, das Wort dann an die "Fachleute" weitergab.
Frau Ulla Meining-Christensen (Kreisjugendamt) stellte den Gästen Frau Gabriele Paries (Hessisches Sozialministerium) vor.
Frau Paries umschrieb in ihrem Vortrag umfassend die Situation von Kindern und Familien heute und die Konsequenzen, die diese für alle Beteiligten haben. Die Probleme wurden anschaulich dargestellt und belegt und in einen Lösungsansatz eingebunden: die Bürgergesellschaft, in der alle gesellschaftlichen Kräfte Verantwortung übernehmen. KinT ist ein Konzept, das den Organisationsrahmen für eine solche Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger bietet.
Vortrag - Situation von Kindern und Familien
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von links: Jürgen Arnold, Walter Astheimer, Gabriele Paries, Ulla Meining-Christensen, Andrea Förster

Viele Bürgerinnen und Bürger trugen sich in die aushängenden Listen ein und erklärten so ihre Bereitschaft, in ihren Ortsteilen mit anderen zusammen Verantwortung zu übernehmen und sich für die Verbesserung der Situation und Weiterentwicklung der Angebote in Trebur zu engagieren. |
An den Vortrag schloss sich ein "Rollenspiel" an, in dem eine neu hinzugezogene Mutter zwei Vertreterinnen von KinT befragt, welche Möglichkeiten der Kinderbetreuung es denn in der Gemeinde gäbe.
Anke Hell, Martina Kolb (beide Planungsgruppe KinT) und Andrea Förster (Kreisjugendamt) stellten so anschaulich und unterhaltsam den Umriss des Bürgerprojektes vor.
In der sich an den Vortrag anschliessenden Fragerunde, die Frau Meining-Christensen moderierte, hatten die Gäste die Möglichkeit, sich über das bereits vorhandene Grundkonzept von KinT zu informieren. Dabei wurde deutlich, dass KinT kein fertig vorgesetztes Konzept darstellt, sondern einen Rahmen, in dem alle Betroffenen ihre Ideen und Wünsche einbringen können.
Die Beiträge der Anwesenden zeigten, wie vielfältig die Wünsche sind, wie genau die Bedürfnisse bereits formuliert werden konnten.
So war es nicht verwunderlich, dass in der letzten Phase des Abends die Diskussion an den Ständen der einzelnen Ortsteilgruppen lebhaft war. Dort hatten die Gäste die Gelegenheit, die Leiterinnen der Ortsteilgruppen kennen zu lernen. Diese hatten Stellwände vorbereitet, die attraktiv für die Mitarbeit in den Gruppen warben. Das Angebot wurde angenommen und die Diskussionen waren engagiert.
Erst gegen 22.30 Uhr fand die Veranstaltung ihren Abschluss und hinterlässt bei den Beteiligten das Gefühl, dass an diesem Abend etwas wirklich Neues begonnen hat. |